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Geschichte des Klosters
Shurishing Yungdrung
Kundrak Ling

Nachdem sich die Vision des Klostergründers Lama Yungdrung Tsultrim 1984 erfüllt hat, ist das Kloster heute das Einzige der Yungdrung Bön Tradition in Sikkim. Eingebettet in die mittleren Himalayas in Südsikkim schaut es auf die majestätische Bergspitze des Kanchendzonga und anderer schneebedeckter Bergriesen.

Das Kloster bestand aus einem Tempelgebäude und einem Seitengebäude, welches die Wohnräume des Abtes und der Mönche sowie die Bibliothek beherbergte.

Eine Küche für die Mönche und Sanitäranlagen gab es in Form von separaten Wellblechbaracken hinter dem alten Wohnhaus.

Im Jahre 2005 begann Lama Yungdrung Tsultrim mit dem Bau eines neuen Gebäudes, welches einen größeren Tempelraum, Schulräume und Wohnräume sowie Sanitäranlagen und eine temporäre Küche für die Mönche umfaßt. Dieser Neubau wird hauptsächlich mit Spendengeldern aus dem westlichen Ausland finanziert und ist längst nicht vollendet. Jedes Jahr geht es ein kleines Stück voran.

Die dringend notwendigen Spendengelder werden hauptsächlich seit nunmehr fast 10 Jahren von einer deutschen Sponsorin und ihrem Freundeskreis im weitesten Sinne beschafft.



Heute bietet das Kloster 36 Mönchen Unterkunft, Essen und Ausbildung. Die meisten der Mönche sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren. Sie kommen aus den verschiedensten ethnischen Gruppen in Sikkim aus sehr armen ländlichen Verhältnissen.

Die Verhältnisse im Kloster sind bis heute sehr einfach, sprich ärmlich. Es mangelt an Vielem, von regelmäßigen ärztlichen Kontrollen über ausgewogenes vitaminreiches Essen, ausreichend Kleidung und Lehrmaterialien und Anderem.


Noch gibt es im Kloster keinen Koch für die Kindermönche, so müssen sie in Rotation selbst kochen.

Seit der Klosterabt Lama Yungdrung Tsultrim 2008 unsere irdischen Gefilde verlassen hat, ist die finanzielle Situation im Kloster wesentlich schwieriger geworden. Auf Wunsch von Lama Yungdrung Tsultrim übernahm Geshe Nyima Senghe die spirituelle Leitung des Klosters im Jahre 2008 als Klosterabt.


Durch die ethnische Vielfalt der jungen Mönche sprechen sie auch keine einheitliche Sprache. So werden die jungen Mönche in der tibetischen Sprache unterrichtet, um die religiösen Texte des Yungdrung Bön studieren zu können.

Sie lernen die Rituale und die Meditation. Weiter haben sie die Möglichkeit das 3 jährige Retreat für höhere Dzogchen-Meditation zu durchlaufen oder zu höheren Studien (Geshe) in die Mutterklöster Menri in Nordindien oder Triten Norbutse in Kathmandu, Nepal zu gehen.

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